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Oxum: Die Eitelkeit, die rettet

18. September 2026 · Orisha-Seite

Oxum ist süßes Wasser, Gold und Schönheit — die Orixá der Flüsse und des Reichtums, deren Eitelkeit die Tradition gern als reizvollen Makel behandelt. Diese Studie liest jene Eitelkeit anders: als Werkzeug.

Drei Mythen aus Reginaldo Prandis Oxum-Kapitel werden der Reihe nach gelesen: der Tanz, der Ogum an die Schmiede zurückbringt, als die Kraft aller anderen Orixás versagt hatte; das Ebó, das sie ins Orum trägt und unterwegs verteilt, bis sie Olodumare rührt und der Regen zurückkehrt; und der Flug, in dem sie ihre eigene Schönheit verbrennt, um die Erde vor der Dürre zu retten. Danach erzählt eine vierte Geschichte die Eitelkeit von der Kehrseite — was geschieht, wenn sie kein Werkzeug mehr ist, sondern Gefängnis. Jede Geschichte wird nach dem genauen Titel der Quelle zitiert. Der Auftakt ist für alle offen; die vollständige Studie, mit den nacherzählten Patakís und der Lesart, die sie verbindet, ist für Abonnenten.

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Wer hier schreibt

  • Pablo de Lima (Awofakan)
  • Thaiana de Lima (Ikofá)

Ein in Ifá initiiertes Paar in der kubanischen Linie — Regla de Ocha / Ifá.

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